Jahresaustausch
Der rotarische Schülerjahresaustausch dient dem wichtigsten Ziel von Rotary International, das Verständnis der Völker untereinander zu fördern und zu vertiefen.
Die Austauschschüler sollen im Zuge Ihres Auslandsaufenthaltes das gastgebende Land, seine Bevölkerung mit ihren Lebensgewohnheiten und ihrer Kultur kennen lernen und gleichzeitig über ihr Heimatland berichten. Der Austausch hat nicht das Ziel, dem Schüler Sprachvollkommenheit oder einen ausländisches Examen zu kommen zu lassen. Er hat auch keinen ausgesprochen touristischen Charakter. Wichtig sind vielmehr der regelmäßige Schulbesuch und die Übernahme von Verpflichtungen in den Gastfamilien und im gastgebenden Rotary Club. Zur umfassenden Bildung über das Gastland gehören aber natürlich auch teils mehrwöchige Exkursionen und Freizeiten, wie z.B. die Skifreizeit oder die Deutschland- oder die Europatour.
Die Schüler sollten zwischen 16 und 18 Jahre alt sein, die 10. Klasse einer weiterführenden Schule muss erfolgreich abgeschlossen sein. Bewerbungen erfolgen bis Anfang Oktober eines Jahres an den Jugenddienstbeauftragten des örtlichen Rotary Clubs für die im August des Folgejahres beginnenden Austausche.
Entsendende Rotary Clubs verpflichten sich auch zur Aufnahme von Austauschschülern, analog erwarten wir auch von den Eltern unserer "Outbounds" die Bereitschaft zur Aufnahme von "Inbounds". Gegenwärtig ist der Austausch mit 21 Ländern möglich, Tendenz steigend.
Die Kosten fur Hin- und Rückreise, fur notwendige Versicherungen und einen Beitrag fur vorbereitende organisatorische Maßnahmen tragen die Eltern. Der Aufenthalt selbst incl. Taschengeld fur den Schüler wird vom gastgebenden Rotary Club finanziert. Exkursionen und Freizeiten werden vom Rotary Club bezuschusst, sind aber im wesentlichen von den Eltern des Austauschschülers zu bezahlen.
Der Austauschschüler hat neben der Gastfamilie einen Counselor, der Mitglied eines Rotary Clubs sein muss, als ständigen Ansprechpartner. Daneben bemühen sich alle Mitglieder des Rotary Clubs darum, den gastgebenden Familien und dem Counselor die Aufgabe der Betreuung des Schulers zu erleichtern, indem sie ihn oder sie hin und wieder über das Wochenende oder zu einzelnen Aktionen oder Mahlzeiten einladen.
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